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Sinfoniekonzert am 08. Oktober 2016, 19:00 Uhr in der Kultura Öhringen

Programm:

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr 4, G-Dur, op. 58

Solist: Sven Bauer (Schwäbisch Hall)

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Karten im Vorverkauf bei der Hohenloher Zeitung, Bahnhofstraße 11, Öhringen oder bei Mobiz im Bahnhof Öhringen und an der Abendkasse. Erwachsene 15 EUR, ermäßigt 12 EUR (Schüler, Studenten, Auszubildende (ab 15 Jahre), Behinderte ab 50% mit Ausweis)

Nähere Informationen zum Programm

Pianist Sven Bauer aus Tüngental pendelt zwischen Proberaum und Konzertsaal

Jüngst die Royal Albert Hall in London, die Carnegie Hall in New York und demnächst das Akropolis Museum in Athen: Pianist Sven Bauer aus Tüngental ist viel unterwegs.

BETTINA LOBER |

In einer Metallbaufabrik in Hedingen bei Zürich ist er neulich aufgetreten. „Die haben einen Steinway-Flügel mitten in die Produktionshalle gestellt“, erzählt Sven Bauer. Der 27-Jährige gastierte dort innerhalb einer Konzertreihe an ungewöhnlichen Orten: „Ein bisschen ,verrückt’ und eine super Erfahrung“, sagt er.

Im Februar 2015 hat Bauer, der einst an der Haller Musikschule bei Alla Schuljakowski seine ersten Etüden spielte, die Diplom-Prüfung an der Universität in Frankfurt gemacht. Derzeit sattelt er ein zweijähriges Aufbaustudium fürs Konzertexamen drauf. „Das ist vergleichbar mit einem Promotionsstudium“, erklärt er. Durch eine Sonderregelung kann er bei seinem Professor Lev Natochenny studieren, den er bereits seit jungen Jahren kennt. Zu Natochennys Schülern zählen auch so namhafte Pianisten wie Martin Stadtfeld oder Dirk Mommertz.

An der Kalaidos-Universität in Zürich/Schweiz macht Bauer zudem seinen Master, „dort ist man sehr flexibel, kann die Termine individuell gestalten“. So könne er auch an Wettbewerben teilnehmen und Konzerte geben – „ein absoluter Glücksfall“.

E-Mails werden um 1.40 Uhr noch verschickt

Wenn Bauer auf Anfragen per E-Mail antwortet, kommt es schon vor, dass eine tiefnächtliche Absendezeit dabei ist. Immer noch wach um 1.40 Uhr? „Nachts kann ich gut üben, da sind dann auch an der Uni die stark nachgefragten Überäume eher frei“, erklärt er. Danach lassen sich noch ein paar Mails beantworten.

Mittlerweile nimmt Bauers Auftrittsfrequenz zu. Allein im April spielte er alle vier bis fünf Tage ein anderes Konzert: „Eine super Sache.“ Er kommt rum: Im März hat er in der Londoner Royal Albert Hall beim „Grand Prize Virtuoso International“ einen ersten Preis errungen. Wenn der Liederkranz Tüngental aus der Heimat anfragt, ob er daheim in der Festhalle beim 140-Jahr-Jubiläum im April spielen würde und es zeitlich passt, sagt er freilich zu: „Als Dingelder mach i des nadierlich“, meint er in breitem Hohenlohisch und lacht. Der Verein organisierte einen Konzertflügel. Ehrensache, dass Sven Bauer dann nicht nur Haydn-Sonate und Schumann-Arabseke spielte, sondern auch den Chor begleitete: „Man muss offen bleiben“ – und bodenständig halt auch.

Ein paar Tage später reiste er nach New York, um beim Golden-Key-Festival in der Carnegie Hall aufzutreten. Zum ersten Mal in Amerika – allerdings musste am Flughafen in London erstmal eine profane Hürde überwunden werden: Der Fingerabdruck-Scanner hatte Schwierigkeiten mit dem Pianisten-Daumen, der durch das viele Spielen einige Rillen aufweist. Wie er am Flughafen „rausgezogen“ und dann mit einem strengen „Bauer“-Ruf ins Hinterzimmer kommandiert wurde, da habe er sich wie beim Appell gefühlt, erzählt der junge Künstler. Die Prüfung der Unterlagen ergab: alles in Ordnung. Viel Aufregung für einen Kurztrip, denn keine 48 Stunden später war er wieder zurück. Immerhin habe er in einem Hotel zwischen Carnegie Hall und Central Park übernachtet, so dass er doch noch etwas von der Stadt sah. Auch wenn es nur ein kurzer Ausflug nach Übersee war, so seien diese Auftritte wichtig, um Kontakte zu knüpfen, erklärt Sven Bauer.

„An so einem Abend spielt man rund 10.000 Noten“

Er ist viel unterwegs, immer wieder bei Wettbewerben in Italien, wo er im sommerlichen Kalabrien bei 40 Grad ein 90-Minuten-Programm absolvierte. Beim Reisen schaffe er es mittlerweile auch, im Flugzeug sofort einzuschlafen: „Manchmal bekomme ich den Start gar nicht mehr mit.“ Oder er befasst sich unterwegs mit dem Notentext:  „Immerhin spielt man an so einem Abend rund 10.000 Noten.“ Dazu kommt das Selbstmanagement: Flüge und Hotels buchen, Zugverbindungen checken, Homepage pflegen, zuweilen sitze er acht Stunden am PC, und Bauer hat eine Sieben-Tage-Woche. Das klingt anstrengend: „Ja, aber ich würde nichts anderes machen wollen.“ Für ihn sei das auch ein Art Lebenseinstellung, ständig an sich zu arbeiten, sich nicht zu schnell zufriedenzugeben, für jedes Projekt Verantwortung zu tragen. „Klar, das muss einem liegen“, räumt Sven Bauer ein, und: „Ohne Ehrgeiz geht es nicht.“

Wann er das letzte Mal Urlaub hatte? „Nach dem Diplom vier Tage.“ Da gönnte er sich gemeinsam mit seiner Freundin – sie ist ebenfalls Musikerin – eine Auszeit am Bodensee.

Die nächsten Projekte? Am 1. Juli bestreitet er einen Solo-Abend im Akropolis-Museum in Athen mit Werken von Haydn, Schumann und Prokofjew – mit Fernsehübertragung. „Ich bin mal gespannt“, meint Bauer. Anfang September ist er in Leipzig, hat immer wieder kleine Auftritte und Wettbewerbe, und am 8. Oktober tritt mit dem Orchesterverein Öhringen in der Kultura auf. Und wenn es die Zeit und die Route zulässt, schaut er immer wieder gerne daheim bei den Eltern in Tüngental vorbei – der junge Pianist ist eben auch ein bodenständiger Künstler.

Zur Person

Sven Bauer wurde 1989 in Schwäbisch Hall geboren. Aufgewachsen ist er in Tüngental. Im Alter von sieben Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht bei Alla Schuljakowski an der Haller Musikschule. Seit seinem neunten Lebensjahr nimmt Sven Bauer an Wettbewerben teil und wurde vielfach Preisträger. Im Herbst 2005 wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, seit März 2009 ist er Student der Meisterklasse bei Lev Natochenny. Seit 2015 befindet er sich im Aufbaustudiengang Konzertexamen.

Programm des Sinfoniekonzerts am 06. Februar 2016

SINFONIEKONZERT ORCHESTERVEREIN
ÖHRINGEN
Samstag, 6. Februar 2016, 19 Uhr
Kultura Öhringen

Programm

Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
Konzert für Viola, Streichorchester und Basso continuo G-Dur
Largo, Allegro, Andante, Presto

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Allegro molto, Andante, Menuetto-Allegretto, Allegro assai

Pause

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo E-Dur BWV 1042
Allegro, Adagio, Allegro assai

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester
Es-Dur KV 364
Allegro maestoso, Andante, Presto

Solisten:
Anna Hösl, Viola
Ian Galli-Heckmann, Violine
Leitung:
Uwe Reinhardt

„Man sagt, wenn die Engel für Gott spielen, so spielen sie Bach, füreinander aber spielen sie Mozart.“ Zumindest was den heutigen Abend betrifft, verehrte Zuhörer, werden Sie sich entscheiden können, ob der britische Philosoph und Schriftsteller Isaiah Berlin mit seinem Bonmot Recht hatte!
Johann Sebastian Bach verehren wir als einen der bedeutendsten Musiker überhaupt. Doch zu seinen Lebzeiten kannte ihn nur ein relativ kleiner Kreis von Könnern, und seine Werke galten oft als zu schwer und zu kompliziert für die allgemeine Musizierpraxis – ganz im Gegensatz zur Musik von Georg Philipp Telemann, dem berühmten und geliebten Zeitgenossen, der als Komponist und Organisator das Musikleben von weiten Teilen Deutschlands bestimmte. Bachs Werke gerieten nach seinem Tod dann schnell in Vergessenheit und nur die großen Klassiker schärften an ihnen ihre eigene musikalische Präzision. Glücklicherweise boten 1829 Leipzigs Stadtväter Felix Mendelssohn-Bartholdy einen Anlass, die Matthäuspassion ihres ehemaligen Thomaskantors wiederaufzuführen. Das legendäre Konzert leitete eine Bach-Renaissance ein, die sein Werk fortan zum festen Repertoire der klassischen Musik machte.
Bachs Violinkonzert in E-Dur repräsentiert die Musizierhaltung des Meisters in besonderer Weise: sie ist festlich, lebendig, kunstvoll und volkstümlich auf kernige Art, nichts wirkt gekünstelt oder geziert. Das Formschema des großen Vorbilds Vivaldi, dessen Konzerte Bach in Weimar und Dresden kennenlernt, entwickelt er kühn und schöpferisch weiter. Statt einer Gegenüberstellung von weit ausgeführten Soli und Orchesterritornellen schafft er innige Verflechtungen von Solos und Orchestertutti und erreicht damit eine Ausdrucksfülle, die weit in die emotionalen Gefilde der Klassik hinüberreicht. Der langsame Mittelsatz gilt als einer der schönsten überhaupt: Elegisch bewegend, meisterhaft ausbalanciert steht er zwischen dem dynamischen Beginn und dem vitalen Ausklang des Konzerts.
Viel mehr als bei dem ernsten J.S. Bach, der seelisch konzentriert sich der Ehre Gottes verpflichtet fühlte, war Musik für Georg Philipp Telemann vor allem eine Gelegenheit zu geistreicher Unterhaltung. Unermüdlich schuf er Werk um Werk, sein Nachlass ist riesig und umfasst alle Musikgattungen. Typisch für ihn sind gesangliche, ohrwurmtaugliche Melodien, einfallsreiche Klangfarben und außergewöhnliche harmonische Wendungen. Telemann war nicht nur als lebenslustiger Künstler berühmt, sondern auch als Musikverleger und umtriebiger Konzertagent.
Sein Bratschenkonzert ist das Konzert für die Viola als Soloinstrument schlechthin. Wie kein anderes Stück bietet es unserer Solistin die Gelegenheit, alle musikalischen Besonderheiten ihres Instruments, die spieltechnischen Möglichkeiten, warme Sonorität und ungeahnte klangliche Raffinessen zu präsentieren – verpackt in eine wunderbare künstlerische Form.
Mozart komponierte die heiterste, schwebendste und graziöseste Musik der Welt, und er komponierte Musik tiefster Verzweiflung, unermesslichen Schmerzes, Musik voller Dunkelheiten, in denen die liebenswürdigen Töne unversehens melancholisch überschattet werden, in der sich inmitten scheinbar harmloser viertaktiger Episoden plötzlich verstörende Abgründe auftun. Musik, die ahnen und fühlen lässt, dass hier über die alltäglichen und über die letzten Dinge des Lebens und der Kunst in vollendeter, gültiger Form gesprochen wird.
Unter den drei großen abschließenden Sinfonien Mozarts aus dem Jahre 1791 nimmt die g-Moll-Sinfonie nicht zuletzt durch die düstere Molltonart eine Sonderstellung ein. Wie die beiden anderen entsteht sie ohne Absicht; ein Kompositionsanlass ist nicht bekannt. Ist sie deshalb, wie der Biograph Alfred Einstein meint, als Appell an die Ewigkeit gedacht? In Wahrheit geht es Mozart in dieser Sinfonie um kein Programm, weder um Fortschrittsglauben noch um ein „durch Nacht zum Licht“. Es werden keine weltbewegenden Themen behandelt, sondern höchst persönliche, es geht um die Auseinandersetzung des Individuums mit mächtigen, manchmal übermächtig wirkenden Kräften, es geht um die Auslotung menschlichen Erlebens ohne Pauken und Trompeten, aber mit hochgradiger Sensibilität und innerer Erregtheit. Es geht, wie Martin Gecks es treffend beschreibt, um eine Sachlichkeit der Selbstwahrnehmung, die ohne jeden larmoyanten oder ethischen Appell an die Hörer auskommt und die vom Sturm und Drang ebenso weit entfernt ist wie von den sinfonischen Ideenkunstwerken des 19. Jahrhunderts. Es geht darum, physisch und psychisch zu überleben, nicht durch gnadenlosen Kampf, sondern indem man sich arrangiert, damit man selbst und die Welt fortbestehen können. Es geht darum, Unterbewusstes auf die Ebene musikalischer Aktion zu heben, um es dadurch ästhetisch relevant und emotional spürbar zu machen.
Der Hauptsatz beginnt mit dem leise vorgetragenen, wohl bekanntesten Motiv der sinfonischen Literatur, einem zwölfmal wiederholten Bitten, dem grelle unerbittliche Akkorde entgegengeschleudert werden. Ein Tamino-Zitat aus der Zauberflöte bestimmt weite Teile der Gefühlswelt des zweiten Satzes: „Ich fühl es, ich fühl es, wie dies Götterbild (Pamina!) mein Herz mit neuer Hoffnung füllt.“ Der dritte Satz ist kein Menuett herkömmlicher Prägung. Die chromatisch geschärften Bläserdurchgänge, die unerhörten Dissonanzen und wahnwitzigen Modulationen des vierten bieten keine Lösung, sondern Resignation, aber auch Gesten der Weisheit und Versöhnung.
Die Concerten sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht, sie sind sehr brillant, angenehm in den Ohren. Natürlich ohne in das Leere zu fallen, hie und da können auch Kenner allein satisfaction erhalten – doch so – dass Nichtkenner damit zufrieden sein müssen, ohne zu wissen warum, schreibt Mozart aus Wien an seinen Vater. Gemeint sind zwar die Klavierkonzerte, die zwischen 1782 und 1786 Mozart als Komponisten, Solisten und Dirigenten des Orchesters in Personalunion zum unangefochtenen Star des Wiener Konzertlebens machen. Die Gästeliste seiner Konzerte ist das Who’s Who des Wiener Adels, es sind die der Reichen und Schönen, begeisterte Kollegen und neidische Konkurrenten, es sind seine internationalen Fans, Kenner und Könner, denen beschieden ist, solche Sternstunden der Menschheit mitzuerleben: am 17., 24. und 31. März 1784 jeweils ein neues Konzert by Wolfgang A. Mozart! Doch wir könnten den Inhalt des Briefes getrost auch auf die anderen Instrumentalkonzerte Mozarts beziehen, die wirkungsvollsten, gedankenreichsten Höhepunkte seines Schaffens.
Die Idee einer Concertanten Sinfonie hatte Mozart in Mannheim und Paris aufgegriffen, wo dieses Genre zwischen Konzert und Sinfonie gerade in Mode war. Zwei oder mehr Soloinstrumente stehen im lebhaften Dialog mit dem Orchester aber auch untereinander. Nach mehreren Anläufen vollendet Mozart die heute erklingende in Es-Dur 1779 in Salzburg kurz vor dem endgültigen Zerwürfnis mit dem Erzherzog und dem berühmten Fußtritt des Grafen Arco. Wunderbar verwobene Solostimmen entfalten sich auf dezent geführten Orchesterstreichern, fast hätte man es gar nicht wahrgenommen, dass die Solisten sich schon mit leisen Trillern in das Geschehen eingeklinkt haben, animierte Holzbläser kommentieren schwärmerisch schöne Kantilenen. Mit der feierlichen Würde des prächtigen Es-Dur Hauptthemas, dem langsamen Satz, der wie eine tragische Opernszene Glucks anmutet, und dem schwungvoll-spritzigen Finale bildet die Sinfonia concertante den Gipfelpunkt aller bis dahin entstandenen Konzerte.

 
Anna Hösl, Viola
In Pegnitz geboren erhielt Anna Hösl ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. In den darauffolgenden Jahren folgten mehrere Preise bei „Jugend musiziert“. Nach dem Abitur am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth studierte sie zuerst Violine an der Kunstuniversität in Graz bei Prof. Anke Schittenhelm, bevor sie zur Viola wechselte. Von 2012 bis 2014 studierte sie bei Fabio Marano an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, wo sie ihren Bachelorabschluss absolvierte. 2014 wurde sie in die Konzertfachklasse von Prof. Thomas Selditz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien aufgenommen. Sie wirkte in zahlreichen Orchesterprojekten mit, u.a. im Festspielhaus Baden Baden mit dem Nederlands Dans Theater, beim Festival junger Künstler Bayreuth, im Jungen Tonkünstlerorchester, Young Generation Orchester, dem Norddeutschen Symphonieorchester und war stellvertretende Stimmführerin im Webern Symphonie Orchester Wien. Mit dem 2012 gegründeten Streichtrio Arcata konzertiert sie im Rahmen der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“. Konzertreisen und Orchestertourneen führten sie in den Libanon, die Ukraine und nach China.

Ian Galli-Heckmann, Violine
Ian Galli-Heckmann erhielt seinen ersten Violinunterricht nach der Suzukimethode in seiner Heimatstadt Paris. Im Alter von 6 Jahren wurde er von dem russischen Solisten Joseph Rissin entdeckt und zu seinem Pariser Kollegen Nejmi Succari empfohlen. Unter seiner Leitung errang er schon sehr früh Erfolge in nationalen und internationalen Wettbewerben. Nach seinem Abitur, das er an der Purcell School of Music London absolvierte, studierte er als Foundation Scholar am Royal College of Music in London unter Yossi Zivoni und Ani Schnach, später an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei L. Breuninger. Derzeit schliesst er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig unter Kathrin Ten Hagen ab. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, England, Polen, Italien, nach Lichtenstein und in die Schweiz.

Uwe Reinhardt
leitet den Orchesterverein Öhringen seit 2010. Prof. Dr. med. Dr. phil. U. Reinhardt ist Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des Hohenloher Krankenhauses mit den Spezialgebieten Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie. Parallel zum Medizinstu-dium studierte er an der Dresdner Musikhochschule Orchesterdirigieren und Klavier und ist seit seinem Staatsexamen und künstlerischem Diplom als Orchesterleiter, Gastdirigent, Pianist und Komponist vielfältig musikalisch aktiv. Die intensive Beschäftigung mit berufsbedingten Erkrankungen von Musikern führte ihn zur Gründung eines Instituts für Musikmedizin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Seit 2012 unterrichtet er als Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Konzert am 06. Februar 2016, 19:00 Uhr in der Kultura Öhringen

Plakat Sinfoniekonzert 2016 quer A5

Programm:

Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)

Konzert für Viola und Streichorchester, G-Dur

Largo, Allegro, Andante, Presto

Solistin: Anna Hösl

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Sinfonie Nr. 40, g- Moll (KV 550)

Allegro molto, Andante, Menuetto-Allegretto, Allegro assai

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo, E-Dur (BWV 1042)

Allegro, Adagio, Allegro assai

Solist: Ian Galli-Heckmann

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -1791)

Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester, Es-Dur (KV 364)

Allegro maestoso, Andante, Presto

Solisten:  Ian Galli-Heckmann (Violine),  Anna Hösl (Viola)

 

Solisten:

Anna Hösl, Viola

Anna Hösl Die in Pegnitz geborene Bratschistin Anna Hösl erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. In den darauffolgenden Jahren folgten   mehrere Preise bei „Jugend musiziert“. Nach dem Abitur am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth studierte sie zuerst Violine IGP an der Kunstuniversität in Graz bei Prof. Anke Schittenhelm, bevor sie zur Viola wechselte. Von 2012 bis 2014 studierte sie bei Fabio Marano an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, wo sie erfolgreich ihren Bachelorabschluss absolvierte. 2014 wurde sie in die Konzertfachklasse von Prof. Thomas Selditz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien aufgenommen. Sie wirkte in zahlreichen Orchesterprojekten mit, unter anderem im Festspielhaus Baden Baden mit dem Nederlands Dans Theater, beim Festival junger Künstler Bayreuth, im Jungen Tonkünstlerorchester, Young Generation Orchester, dem Norddeutschen Symphonieorchester und war stellvertretendeStimmführerin im Webern Symphonie Orchester Wien. Mit dem 2012 gegründeten Streichtrio Arcata gibt sie unter anderem im Rahmen der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ Konzerte. Konzertreisen und Orchestertourneen führten sie in Länder wie den Libanon, die Ukraine und nach China. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Prof. Anke Schittenhelm, Fabio Marano und Prof. Hariolf Schlichtig.

Ian Galli-Heckmann, Violine

Ian Galli-HeckmannIan Galli-Heckmann erhielt seinen ersten Violinunterricht nach der Suzukimethode in seiner Heimatstadt Paris. Im Alter von 6 Jahren wurde er von dem russischen Solisten Joseph Rissin entdeckt und zu seinem Pariser Kollegen Nejmi Succari empfohlen. Unter seiner Leitung belegte er schon sehr früh Erfolge in nationalen und internationalen Wettbewerben. Nach seinem Abitur, das er an der Purcell School of Music London absolvierte, studierte er als Foundation Scholar am Royal College of Music in London unter Yossi Zivoni und Ani Schnach, später an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei L. Breuninger. Derzeit schliesst er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig unter Kathrin ten Hagen ab. Über die Jahre war er als Orchestermusiker sowie Solist vielseitig aktiv mit Auftritten in Frankreich, Deutschland, England, Schweiz, Polen, Italien, Lichtenstein.

 

 

Leitung: Uwe Reinhardt

Eintrittskarten im Vorverkauf bei der Hohenloher Zeitung in Öhringen und im Mobiz im Bahnhof Öhringen

und an der Abendkasse

• Erwachsene   15,00 €
• Schüler, Studenten, Auszubildende (ab 15 Jahre)     12,00 €
• Behinderte ab 50% mit Ausweis   12,00 €

Programm des Sinfoniekonzerts am 25. April 2015

SINFONIEKONZERT
ORCHESTERVEREIN ÖHRINGEN
Samstag, 25. April 2015, 19 Uhr
Kultura Öhringen

Programm

Pietro Mascagni (1863 – 1945)
Cavalleria rusticana – Intermezzo Sinfonico

Clara Schumann (1819 – 1896)
Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 7
Allegro maestoso – Romanze – Allegro non troppo

Pause

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op.68 (Pastorale)
Allegro ma non troppo (Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande)
Andante molto mosso (Szene am Bach)
Allegro (Lustiges Zusammensein der Landleute)
Allegro (Gewitter und Sturm)
Allegretto (Hirtengesang – Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm)

Solistin: Lisa Wellisch, Klavier
Leitung: Uwe Reinhardt

Ostermorgen in einem sizilianischen Dorf. Der Platz vor der Kirche ist für einige Minuten leer. Das Intermezzo Sinfonico des Orchesters symbolisiert den Festtagsfrieden der frommen Kirchgänger und kündigt doch zugleich auf unnachahmliche Weise die Katastrophe an.
Cavalleria rusticana erzählt die uralte Geschichte von Liebe, verletzter Ehre, Betrug, unerwiderten Gefühlen, Neid, Hass und Missgunst. Die Liebe zwischen Santuzza und Turiddu verwandelt sich durch Missverständnisse und Intrigen in leidenschaftlichen Hass. Turiddu, der inzwischen nur noch Augen für Lola, die Frau von Alfio hat, wird von Santuzza deshalb am Tag der Heiligen Messe zur Rede gestellt. Turiddu ignoriert dies und eilt Lola in die Kirche nach.
Das Intermezzo steht zwischen dieser Konfrontation und den nachfolgenden Ereignissen in einem Wirtshaus, in der Alfio und Turiddu aufeinanderstoßen und sich zum Schluss duellieren, wobei Turiddu dem Kontrahenten unterlegen ist und stirbt.
Pietro Mascagni nahm 1889 mit Cavalleria rusticana an einem Einakter-Opernwettbewerb des italienischen Musikverlegers Sonzogno teil. Die Oper erhielt den ersten Preis und wurde bei ihrer Uraufführung im Jahr darauf einer der größten Erfolge der Musikgeschichte. Sie machte ihren Komponisten über Nacht reich und berühmt und zum Star der italienischen Opernszene, blieb jedoch für das große Publikum und die Nachwelt der unerreichte Geniestreich eines jungen Mannes, der an diesen Erfolg nie wieder anknüpfen konnte.

Die ersten Skizzen zu einem Klavierkonzert in a-Moll, des einzigen erhaltenen Orchesterwerks von Clara Wieck, stammen aus dem Jahre 1833, als sie vierzehn war und sich in Robert Schumann verliebte, der seit 1830 im Hause Wieck lebte und studierte. Ihr Vater, ein berühmter Klavierpädagoge, schreibt in jenen Tagen an seine Frau:

Clara ist jetzt sehr oft so unbesonnen, herrisch, voller unvernünftigem Widerspruch, nachlässig, im höchsten Grade unfolgsam, grob, eckig, ungeschliffen, ungeheuer faul, eigensinnig eitel auf Lumpen (an andere Eitelkeit ist gar nicht mehr zu denken, denn sie hat nicht das geringste Interesse mehr für die Kunst, und Zeit zum Studieren gar nicht, da sie erst um 9 Uhr aufsteht, halb 11 Uhr fertig ist, dann Besuche kommen, Mittag zu Tische gebeten ist und nachmittags aufs höchste unglücklich ist, wenn sie spielen soll, weil sie dann nur an das Theater denkt und an die Herren) kurz, was aus ihr werden soll, weiß Gott – zu Hause bleiben kann sie auch nicht. Den letzten Rest meines Lebens ärgere ich mich ab, und selten kann ich mich über sie freuen – ohne Betrübnis. Es vergeht kein Tag, wo sie mich nicht durch obige Eigenschaften kränkt. Wenn ich nicht wäre, würde sie kein einziges Stück vollendet spielen – denn sie ist so zerstreut, dass sie in der Regel nicht weiß, ob sie spielt, und der Eigensinn dabei verzerrt ihr Gesicht.

Vater Wieck bestrafte solchen Ungehorsam seiner bildhübschen und temperamentvollen Tochter beispielsweise damit, dass er ihr die Noten von schönen Stücken entzog, so dass sie „minderwertiges Zeug“ üben musste. Da lag es nahe, dass Clara, die schon als Teenager eine weltberühmte Pianistin war, sich selbst im Komponieren versuchte. Ihr Freund Robert kümmerte sich um die Orchestrierung. Heraus kam eine aparte Mischung aus Wieck, Schumann und Liszt, die zu Unrecht sehr selten auf Konzertprogrammen steht. Die Uraufführung des Werkes fand im November 1835 im Leipziger Gewandhaus unter der Leitung von Felix Mendelssohn mit Clara als Solistin statt.

Beethovens 6. Sinfonie entstand parallel zur Schicksalssinfonie, der Fünften, und beide wurden im gleichen Konzert, einer Musikalischen Akademie am 22. Dezember 1808 in Wien, uraufgeführt. Der Komponist selbst gab ihr den Titel Sinfonia pastorale und vollzog in ihr die Synthese zwischen programmatischer Naturschilderung und klassischer Sinfonie auf geradezu ideale Weise. Die deutschen Satzüberschriften sollen nach Beethovens Vorstellung nicht pedantisch ausgedeutet werden, sondern als Empfindung verstanden sein. In der gesamten Sinfonie ist die Freude an den Naturschönheiten ungetrübt. Hinzu kommt die Verwendung kroatischer Volksweisen und Tanzrhythmen, die vom zögernden Beginn bis zum stampfenden Jubel und kraftvollen Ländlertanz der ganzen Dorfgemeinschaft gesteigert werden. Humorvoll parodiert Beethoven das Spiel armer, übermüdeter Dorfmusikanten, wie er es so oft selbst erlebte. Der Oboist verpasst den Einsatz und kommt mit seiner dadurch synkopierten Melodiestimme zu spät. Auch der Fagottist hat verschlafen und bläst erst nach langer Pause und in großen Abständen seine einfachen Basstöne. Aber solche Unfertigkeiten erhöhen nur den Spaß, zumal am Ende doch alles klappt. Besonders eindrucksvoll gestaltet sich das plötzlich aufkommende Unwetter, die hastig schutzsuchende Menge und das Losbrechen der Elemente mit Sturm, Blitz und Donner. Mit genial einfachen Mitteln und höchster Meisterschaft der Instrumentation schildert Beethoven das Wüten der Naturkräfte. Dann verflüchtigt sich, so plötzlich wie es kam, das Sommergewitter. Noch ein ferner Blitz und verhaltenes Grollen in Pauken und Bässen. Der Reinigungsprozess der Natur ist abgeschlossen. Das hastige Eingangsthema erklingt nun abgewandelt in hohen Noten als beruhigende choralartige Melodie. Ein emporsteigender Lauf der Flöte leitet zum abschließenden fünften Satz über, dem Hirtengesang. Die Solo-Klarinette stimmt die schlichte schalmeienartige Hirtenweise an, das Horn nimmt sie auf und die Violinen bringen das Thema zur vollen Entfaltung. Mit dieser einfachen Melodie im Volkston entwickelt Beethoven seine große Kunst des Abwandelns und Variierens, um einen breit dahinströmenden, von frohen und dankbaren Gefühlen erfüllten Hymnus auf die Herrlichkeit der Natur zu singen.

Lisa Wellisch
Die junge Bayreuther Pianistin debütierte nach dem Abitur als Solistin mit Mozarts „Jeunehomme-Konzert“ zum Auftakt des deutschen Mozart-Fests 2008. Seither gab sie zahlreiche Solo-/Lied-und Kammermusik-Abende in vielen Städten Deutschlands (u.a. Stadthalle Bayreuth, Orangerie Darmstadt, Villa Musica Mainz), in Österreich, Italien, dem Oman und der Schweiz. Neben dem Besuch des musischen Gymnasiums studierte Lisa Wellisch zunächst Klavier als Jungstudentin in der Klasse von Prof. Michael Wessel an der Bayreuther Hochschule f. ev. Kirchenmusik. Von 2006 – 2013 studierte sie an der Musikhochschule Stuttgart Schulmusik und Klavier als künstlerisches Hauptfach (Klasse Prof. Hans-Peter Stenzl) mit Schwerpunkt Lied/Kammermusik. 2013-2015 absolvierte sie ihr Masterstudium Klavier Solo bei Prof. Gilead Mishory an der Freiburger Musikhochschule (Unterricht in Liedgestaltung erhielt sie parallel bei Prof. Matthias Alteheld). Im Frühjahr 2015 wurde sie mit der Sopranistin Maja Lange in die Liedklasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai an der Musikhochschule Karlsruhe aufgenommen.
Sie ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“, dem Richard-Wagner-Verband (2012) und der Villa Musica Rheinland-Pfalz 2011. Anlässlich des Liszt-Jahres 2011 und des Wagner-Jahres 2013 spielte sie mehrere Konzerte mit eigenen Einführungsvorträgen bei Steingraeber & Söhne Bayreuth auf dem dortigen „Liszt-Flügel“. Zu ihren Lied-Partnern gehören u.a. die ukrainische Sopranistin Olena Tokar (1. ARD-Preisträgerin 2012), die Sopranistin Maja Lange, und die Sopranistin Jihyun Cecilia Lee.

Uwe Reinhardt
leitet den Orchesterverein Öhringen seit 2010. Prof. Dr. med. Dr. phil. U. Reinhardt ist Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des Hohenloher Krankenhauses mit den Spezialgebieten Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie. Parallel zum Medizinstudium studierte er an der Dresdner Musikhochschule Orchesterdirigieren und Klavier und ist seit seinem Staatsexamen und künstlerischem Diplom als Orchesterleiter, Gastdirigent, Pianist und Komponist vielfältig musikalisch aktiv. Die intensive Beschäftigung mit berufsbedingten Erkrankungen von Musikern führte ihn zur Gründung eines Instituts für Musikmedizin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Seit 2012 unterrichtet er als Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Neue Mitspieler herzlich willkommen!

Spielen Sie ein Streichinstrument (Violine, Viola, Violoncello oder Kontrabass) und haben Lust, regelmäßig in einem Orchester mitzuspielen, um sich auf anspruchsvolle Konzerte vorzubereiten? Dann trauen Sie sich, mit uns Kontakt aufzunehmen. Besuchen Sie unverbindlich unsere Probe dienstags von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr in der Aula des Hohenlohe-Gymnasiums in Öhringen, Weygangstraße 13-15. Oder setzen Sie sich mit unserer Vorsitzenden, Frau Gisela Haellmigk (Tel. 07131 178161) in Verbindung. Sie können uns auch eine Email schreiben: info@orchesterverein-oehringen.de.

Sinfoniekonzert am 25. April 2015 19:00 Uhr in der Kultura Öhringen

 

Plakat Frühling 2015 quer A4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pietro Mascagni: Intermezzo Sinfonico aus Cavalleria Rusticana

 

Clara Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 7

Allegro maestoso

Romanze – Adagio

Finale – Allegro non troppo

 

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

„Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande.“ (Allegro ma non troppo)

„Szene am Bach.“ (Andante molto moto)

„Lustiges Zusammensein der Landleute.“ (Allegro)

„Gewitter. Sturm.“ (Allegro)

„Hirtengesang. Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm.“ (Allegretto)

 

 

Solistin: Lisa Wellisch (Bayreuth) http://www.lisawellisch.de/

FotoWellisch

 
Die Bayreuther Pianistin Lisa Wellisch debütierte nach dem Abitur als Solistin mit Mozarts „Jeunehomme-Konzert“ zum Auftakt des deutschen Mozart-Fests 2008. Seither gab sie zahlreiche Solo-/Lied-und Kammermusik-Abende in weiten Teilen Deutschlands (u.a. Stadthalle Bayreuth, Orangerie Darmstadt, Villa Musica Mainz), in Österreich, Italien, dem Oman und der Schweiz.
Neben dem Besuch des musischen Gymnasiums studierte Lisa Wellisch zunächst Klavier als Jungstudentin in der Klasse von Prof. Michael Wessel an der Bayreuther Hochschule f. ev. Kirchenmusik. Von 2006 – 2013 studierte sie an der Musikhochschule Stuttgart Schulmusik und Klavier als künstlerisches Hauptfach (Klasse Prof. Hans-Peter Stenzl) mit Schwerpunkt Lied/Kammermusik. 2013-2015 absolvierte sie ihr Masterstudium Klavier solo bei Prof. Gilead Mishory an der Musikhochschule Freiburg (Unterricht in Liedgestaltung erhielt sie parallel bei Prof. Matthias Alteheld). Im Frühjahr 2015 wurde sie mit der Sopranistin Maja Lange in die Liedklasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai an der Musikhochschule Karlsruhe aufgenommen.
Lisa Wellisch nahm an Klavier-Meisterkursen u.a. bei Boris Bloch, Hans-Peter und Volker Stenzl, Alfredo Perl, Konrad Elser, Daniel Herscovitch und Andrzej Jasinski teil. Liedmeisterkurse besuchte sie u.a. bei Irwin Gage, Ruth Ziesak, Rudolf Piernay und Kai Wessel.
Sie ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ und dem Richard-Wagner-Verband (2012). Anlässlich des Liszt-Jahres 2011 und des Wagner-Jahres 2013 spielte sie mehrere Konzerte mit eigenen Einführungsvorträgen bei Steingraeber & Söhne Bayreuth auf dem dortigen „Liszt-Flügel“. Zu ihren Lied-Partnern gehören u.a. die ukrainische Sopranistin Olena Tokar (1. ARD-Preisträgerin 2012), die Sopranistin Maja Lange und die Sopranistin Jihyun Cecilia Lee.

 

Leitung: Uwe Reinhardt

 

Eintrittskarten im Vorverkauf bei der Hohenloher Zeitung in Öhringen und im Mobiz im Bahnhof Öhringen

und an der Abendkasse

• Erwachsene   15,00 €
• Schüler, Studenten, Auszubildende (ab 15 Jahre)     12,00 €
• Behinderte ab 50% mit Ausweis   12,00 €

 

Bilder: Anspielprobe zum Konzert am 18. Oktober 2014

Bericht in der Hohenloher Zeitung vom 20. Oktober 2014

Britischer Punk, französischer Esprit

öhringen  Orchesterverein glänzt in der Kultura mit Solist Sven Bauer

Von Frank Lutz

Britischer Punk, französischer Esprit
Mit seinem leidenschaftlichen Spiel verzauberte Solist Sven Bauer sein Publikum.          Foto: Frank Lutz

Begeisterter Applaus ist bei den Konzerten des Öhringer Orchestervereins in der Kultura keine Seltenheit. Doch dass am Samstag die ersten „Bravo“-Rufe schon vor den letzten Akkorden ertönen und dass wenig später in der Kultura eine Fußballstadion-Atmosphäre herrscht, bei der die Besucher jubeln, minutenlang Beifall klatschen und mit den Füßen stampfen, ist dann doch etwas Besonderes. Die Ovationen der rund 340 Zuhörer in der nicht ganz ausverkauften Kultura gelten vor allem dem jungen Pianisten Sven Bauer: Bei Sergej Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 2 c-moll zeigt der gebürtige Schwäbisch Haller im Wechselspiel mit dem von Prof. Dr. Uwe Reinhardt dirigierten Orchester eine beeindruckende Leistung und glänzt dann noch mit zwei Zugaben.

Im ersten Teil des Konzerts bilden britischer Prunk und französischer Esprit einen scharfen Kontrast zur russischen Melancholie des Rachmaninoff-Werks: Mit Edward Elgars glanzvollem Pomp-and-Circumstance-Marsch Nr. 1 startet das Orchester souverän in den Abend. Anschließend geben die Musiker den frischen, leichten und lebendigen Charakter von George Bizets Sinfonie No. 1 C-Dur angemessen wieder. Und so gibt es bereits zum Ende der ersten Konzerthälfte einen ausgedehnten Applaus.

Aufwühlend Das nach der Pause folgende Konzert des russischen Komponisten ist keine leichte Kost, besonders nicht für sensible Gemüter: Mit seiner melancholischen Grundstimmung scheint es die kalte und dunkle Jahreszeit vorwegzunehmen. Schwere Klavierakkorde leiten den ersten Satz ein. Zu Bauers aufwühlenden Arpeggien erklingt eine düstere Streichermelodie. Eine kurze dramatische Steigerung leitet über in das zweite Thema, bei dem Bauer beweist, dass er auch die lyrischen Töne beherrscht. Vom Solisten scheinbar mühelos vorgetragene Arpeggien treffen im weiteren Verlauf des Satzes auf dramatische Akkorde, eine gewaltige Steigerung wird von einer tanzartigen Passage abgelöst.

Kontrastreich Nach dem abrupten, fast brutalen Ende des Satzes entführt das „Adagio sostenuto“ in eine ganz andere Welt: Das zarte Thema, das Flöte und Klarinette zunächst zu Bauers wellenartiger Begleitung vorstellen und das der Pianist später aufgreift, wirkt nach den Stürmen des ersten Satzes ungemein tröstlich. Leidenschaftlich geht Bauer mit dem ganzen Körper mit, scheint sich in jeden Ton hineinzufühlen. Doch es bleibt nicht bei der idyllischen Stimmung: Abermals erklingen dramatische Töne, bevor die vielleicht beeindruckendsten Momente des Abends folgen: In einer kurzen Kadenz spielt Bauer virtuos auf der gesamten Klaviatur seiner Ausdrucksmöglichkeiten, steigert sich in eine fast rasende Verzweiflung hinein, hält inne, schlägt unvermittelt zarte Töne an und verliert sich schließlich in einem ausgedehnten Triller, an dessen Ende die erlösende Rückkehr zum träumerischen Hauptthema steht. Aus allen Träumen reißt dann das bewegte Finale, in dessen Verlauf sich die Stimmung zunehmend aufhellt. Wieder glänzt Bauer mit ausgedehnten rasanten Läufen. Dazwischen wechseln sich rhythmusgeprägte Abschnitte, eine kurze fugenartige Passage und ein Thema mit jazzigen Anklängen ab. Zwischendurch lassen die Schlaginstrumente, begleitet vom Streicher-Pizzicato im Hintergrund einen Marsch vorbeiziehen. Dann schwillt der prachtvolle Klang des Orchesters immer weiter an, entlädt sich in strahlenden Schlussakkorden und macht dem Jubel des Publikums Platz.

 

Original: https://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/hloer/sonstige-Britischer-Punk-franzoesischer-Esprit;art87694,3214790

 

CD vom Sinfoniekonzert am 01. März 2014

Das AarTonStudio Ewald Schumacher aus Öhringen hat vom Sinfoniekonzert am 01. März 2014  in der Kultura eine CD produziert. Sie ist über die aktiven Mitglieder des Orchestervereins zum Preis von 10,– € erhältlich.  Anfragen über info@orchesterverein-oehringen.de.

Auf dem Programm standen:

  • Ouvertüre zur Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck (1854-1921)
  • Trompetenkonzert  E-Dur (Concerto a Tromba principale 1803) von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)   Solist: Rozmurat Arnakuliyev

  • Sinfonie Nr. 5  c-Moll op.67 von Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Leitung: Uwe Reinhardt

Sinfoniekonzert am 18. Oktober 2014 19:00 Uhr in der Kultura Öhringen

Programm:

Edward Elgar (1857-1934)

Pomp and Circumstance (Military Marches) Nr. 1 (Op. 39)

 

Georges Bizet (1838 -1875)

Sinfonie No. 1 C-Dur

1. Allegro vivo  2. Adagio  3. Allegro vivo  4. Allegro vivace 

 

Sergei Rachmaninoff (1873 -1943)

Klavierkonzert Nr. 2 (Op. 18) c-moll

1. Moderato  2. Adagio sostenuto  3. Allegro scherzando

 

Solist: Sven Bauer (Schwäbisch Hall)

Leitung: Uwe Reinhardt

 

Eintrittskarten im Vorverkauf bei Hohenloher Zeitung (Tel. 07941-91610), bei Mobiz im Bahnhof (07941-33133) und an der Abendkasse.
Erwachsene 15€, ermäßigt 12€, Kinder bis 14 Jahre frei.

 Zum Solisten:

Sven Bauer (3) Sept. 2014

Sven Bauer

„Bei der ungarischen Rhapsodie Nr. 12 in cis-Moll von Franz Liszt verschmolzen Musiker und Musik, der Pianist spielte nicht auf dem Flügel, sondern mit ihm – ausdrucksstark, lebendig, meisterhaft.“ Südwest Presse

„[…] seine Souveränität, seine Virtuosität und seine Musikalität […] absolut außergewöhnlich.“
Haller Tagblatt

Der Pianist Sven Bauer, der gegenwärtig in der renommierten Klavierklasse von Prof. Lev Natochenny an der Musikhochschule Frankfurt studiert, wurde 1989 in Schwäbisch Hall geboren und erhielt dort als Siebenjähriger seinen ersten Klavierunterricht. Seit seinem neunten Lebensjahr nimmt Sven Bauer an Wettbewerben teil und wurde vielfach Preisträger u. a. bei „Jugend Musiziert“ auf Bundesebene. Des Weiteren erhielt er ein Stipendium der Internationalen Klavierakademie Murrhardt, gewann den Grand Prix des International Competition Festival „Music without limits“ in Druskininkai, Litauen und den ersten Preis des Concours International de Piano in Montrond les Bains, Frankreich. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen u. a. erste Preise des Internationalen Klassikpreises der Stadt Sulzbach/Saar (Dr. Richard Bellon Wettbewerb), des Alexandre Scriabine Concours International de Piano in Paris und des Concorso Pianistico Internazionale „Città di San Donà di Piave“.

Auch als Kammermusiker ist Sven Bauer aktiv: 2010 gewann er den Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft e.V. sowie den Bad Homburger Förderpreis für Kammermusik. Im darauf folgenden Jahr debütierte er im Rahmen der Sendung „Hörprobe“ auf Deutschlandradio Kultur. Als Kammermusikpartner spielt Sven Bauer u. a. mit Jouko Harjanne, Allen Vizzutti, Enrique Crespo, Fabrice Millischer und Joseph Alessi.

Wichtige musikalische Impulse erhält der junge Pianist durch Meisterkurse und Begegnungen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Lev Natochenny, Igor Lazko, Andrzej Jasinski, Oxana Yablonskaya, Karl-Heinz Kämmerling und Jacques Rouvier.

Im Herbst 2005 wurde Sven Bauer Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, seit März 2009 ist er Student bei Prof. Lev Natochenny.

Zum Programm:

Edward Elgar gilt neben Henry Purcell und Benjamin Britten als einer der bedeutendsten britischen Komponisten. Sein Vater war Musikalienhändler und Organist in Worcester, so dass der 1857 geborene Elgar früh mit Musik in Kontakt kam. Erste Kompositionen entstanden bereits im Alter von 12 Jahren. Doch der Durchbruch gelingt ihm erst dreißig Jahre später mit den Enigma-Variationen (1899) und dem Oratorium Dream of Gerontius (1900). Schlagartig avanciert er zum bekanntesten britischen Komponisten seiner Zeit. 1904 wurde er geadelt. England feiert ihn noch heute als den großen Erneuerer des lange verschütteten Musikschaffens, dass durch ihn eine typische „nationale“ Klangfarbe erhielt.
Die Märsche Pomp and Circumstance entstanden zwischen 1901 und 1930. Sie verdanken ihre Popularität vor allem dem ersten Marsch in D-Dur, den sich Edward VII. für seine Krönungsfeierlichkeiten wünschte. Unterlegt mit den Worten Land of Hope and Glory wurde er fast so beliebt wie die offizielle Nationalhymne God Save the Queen und zur Regionalhymne Englands. Der Titel der Marschfolge stammt aus dem dritten Akt von Shakespeares Othello und steht für Pomp und Rüstung eines glorreichen Krieges:
Farewell the neighing steed, and the shrill trump,
The spirit-stirring drum, the ear-piercing fife,
The royal banner, and all quality,
Pride, pomp, and circumstance of glorious war!

Das Gesamtwerk Georges Bizets wird von Opern und Operetten dominiert. Sein ganzes künstlerisches Leben lang war er mit Bühnenprojekten beschäftigt. Die meisten von ihnen wurden jedoch entweder nicht vollendet oder waren nur mäßig erfolgreich. So kann man seine verschiedenen musikdramatischen Anläufe letztlich als Teile eines langen Prozesses der Vervollkommnung sehen, der schließlich in der Oper Carmen mündet, dem Meisterwerk par excellence. Aber auch diese fiel bei ihrer Uraufführung in Paris zunächst durch, erschien den Musikern und Sängern viel zu schwer und dem Publikum zu verworren. Erst mit der Aufführung in Wien 1875 trat sie ihren Siegeszug über die Bühnen der Welt an.
Bizet galt als Wunderkind. Er kam bereits mit neun Jahren mit einer Sondererlaubnis in die Klavierklasse des Pariser Konservatoriums und genoss von da an das Wohlwollen der eng verflochtenen Pariser Musikaristokratie. Einer seiner Lehrer war Gounod, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Vor allem in seiner Studienzeit schrieb Bizet eine Reihe von Instrumentalwerken. Die meisten von ihnen blieben allerdings unveröffentlicht, so auch die heute erklingende Symphonie in C-Dur. Bizet komponierte sie im Alter von siebzehn Jahren. Entdeckt wurde das Stück ein halbes Jahrhundert nach dem Tod seines Schöpfers durch den schottischen Musikwissenschaftler D. C. Parker. Seitdem hat die Sinfonie aufgrund ihrer vollendeten Struktur, ihres Charmes und der Frische der Inspiration erhebliche Bedeutung erlangt. Denn nicht nur Musiker sondern auch Tänzer fühlen sich von der klaren Rhythmik, der übersichtlichen Gliederung und dem leichten Tonfall dieses jugendlichen Geniestreiches angezogen, so dass mittlerweile mehrere bedeutende Choreographien zu dieser Musik entstanden.
Das optimistische Werk ist auf den traditionellen vier Sinfoniesätzen aufgebaut. Der erste Satz Allegro vivo wirkt lebhaft und jugendlich. Der zweite, ein träumerisches und melodisches Adagio, verrät mit seinen opernhaften Elementen bereits den zukünftigen Bizet. Dem folgt ein glänzendes Scherzo und mit einem lebensvollen und sprühenden Finale endet die Sinfonie.

Sergei Rachmaninoff gilt als einer der interessantesten Künstler der russischen Musikgeschichte. Geboren 1873 bei Nowgorod in wohlhabendem Hause, studierte er, inzwischen verarmt, in Petersburg und Moskau, begann darauf noch in Russland eine Weltkarriere und ging nach den Wirren der Oktoberrevolution ins Exil, lebte u.a. in Dresden, der Schweiz, in New York und Beverly Hills. Rachmaninoff war dem Klavier früh ergeben. Rühmte man an seinem Kommilitonen Skrjabin vor allem dessen durchgeistigten, sensiblen Anschlag, so bewunderte man an Rachmaninoff den kantablen Ton. Unter seinen Fingern begann der Flügel, so seine Zeitgenossen, zu singen. Als langjähriger Korrepetitor, Konzertbegleiter und gefeierter Dirigent hatte sich der Komponist sein musikalisches Handwerk und die Kunst der Kantilene sozusagen von der Pike auf erarbeiten können, das „Mitatmen“ mit dem Sänger erlernt und dann in der Aussetzung seiner weitgeschwungenen Melodiebögen mitreißend nachvollzogen. Die Oper stimulierte seinen Instinkt für dramatische Konflikte und Auseinandersetzungen sowie für epische Schilderungen und Weiträumigkeit. Hinzu kommt eine hohe intellektuelle Kultur des Künstlers. Sie macht den Klaviersatz zu einem Kunstwerk polyphoner Linien, die plötzlich auftauchen und ebenso plötzlich wieder verschwinden und lässt ihn mit phänomenalen Akkordballungen präzise die nötigen Kontraste einsetzen und ihre Wirkung entfalten.
Rachmaninoff widmete das zweite Klavierkonzert seinem Arzt und Psychiater Dr. Nikolai Dahl, der ihm mit wochenlangen Hypnosesitzungen aus einer tiefen Schaffenskrise geholfen hatte: „Du wirst dein Konzert schreiben … Du wirst mit großer Leichtigkeit arbeiten … Das Konzert wird von exzellenter Qualität sein …“ Diese in Trance beständig wiederholten Affirmationen des Doktors gingen in Erfüllung. Das zweite Klavierkonzert ist wohl das bekannteste der sinfonischen Werke Rachmaninows und hat seit seiner Uraufführung am 27. Oktober 1901 einen Siegeszug ohne gleichen durch die Konzertsäle der Welt angetreten. Unzählige Aufnahmen wurden produziert, seine melodische Eleganz und spätromantische Melancholie verschafften ihm Eingang in diverse Hollywoodfilme. Das Werk beginnt originell: mit gewaltig anschwellenden Glockenakkorden des Klaviers. In dieses erzene Rauschen strömt eine riesige, traurig-gesangvolle Melodie. Die von Tolstoi beschrieben Glocken in der Luft des alten Russlands und die unermesslich großzügigen Weiten sibirischer Landschaften – hier sind sie eingefangen. Im Charakter seiner berühmten Klavier-Elegien entwickelt sich der zweite Satz. „Wie gut er die Stille hört“ war der Kommentar Gorkis zum lyrischen Beginn, aus dem sich zwei mitreißende Höhepunkte jubelnden Gesanges ergeben, der zuletzt leise, wie in weiter Ferne verebbt. Im Finale schließlich steigert sich die reine Lyrik dann zu donnernd pointierter, mondäner Brillanz. Selbst Joachim Kaiser muss bekennen: „Begegnet man diesem Konzert als junger Mensch, verliebt oder in David Leans wunderschönen Film Brief Encounter, ist man ihm lebenslänglich verfallen.“