Archiv der Kategorie Konzert-Berichte

Jubiläumskonzert am 25.06.2023 17.00 Uhr Kultura Öhringen

100 Jahre Orchesterverein

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur Oper „Titus“ KV 621

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op.37

P. I. Tschaikowsky: 5. Sinfonie e-Moll op.64

Solistin: Hanna Park, Bayreuth

Hanna Park wuchs in Süd-Korea auf, wo sie 2011 den Studiengang Bachelor im
Fach Klavier abschloss und zusätzlich das Staatsexamen als Musiklehrerin
ablegte. Ihr Studium in Deutschland begann sie bei Ludger Maxsein in Essen.
Bei Bernhard Endres an der Musikhochschule Nürnberg legte sie ihr Examen im
Fach „Master Klavier Konzert Solist“ ab. Danach ging sie an die Hochschule für
Evangelische Kirchenmusik Bayreuth, wo sie zunächst – ausgestattet mit einem
Deutschland Stipendium- bei Michael Wessel und Wolfgang Döberlein den
Diplomstudiengang „Klavierpädagogik“ und im Frühjahr 2022 den
Masterstudiengang „Klavierpädagogik“ abschloss.
Hanna Park arbeitet gern mit anderen Musikern zusammen. Schon während
ihres Studiums war sie mehrere Jahre Korrepetitorin des Konzertchors der
Hochschule für Ev. Kirchenmusik in Bayreuth und nebenberuflich
Kirchenmusikerin der Ev. Reformierten Gemeinde Bayreuth, wofür sie
unaufgefordert die C- Prüfung für Orgel ablegte .
Ihre kammermusikalische Ausbildung ergänzte sie durch Kurse bei Bernhard
Endres, Gottfried Rüll und Wolfgang Döberlein. Liedbegleitung vertiefte sie bei
Werner Dörmann und Michael Wessel. Auch nahm sie an Meisterkursen u.a.
bei Paul Badura Skoda, Helmut Deutsch, Alexander Svyatkin und Tim Ovens
teil.
Bereits als junge Musikerin wurde Hanna Park in mehreren Wettbewerben in
Korea mit Preisen ausgezeichnet. Sie gab zahlreiche Klavierabende in Südkorea,
Deutschland und Polen, trat nicht nur als Klaviersolistin auf, sondern auch im
Lied-Duo, im kammermusikalischen Ensemblespiel und besonders gern im
Klavier-Duo mit ihrem Mann, dem Pianisten und Klavierpädagogen Soohyeon
Kim. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie mit dem Junge
Philharmonische Orchester Niedersachsen und der Hofer Symphoniker.
Seit 2021 leitet Hanna Park als Dozentin die Klavierklasse für Kinder und
Jugendliche der Musikschule der Hofer Symphoniker. Sie ist dort auch als
Korrepetitorin tätig, ebenso wie bei verschiedenen anderen Musikkursen und
Wettbewerben. Im letzten Jahr nahm sie außerdem einen Lehrauftrag im Fach
Klavier an der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik Bayreuth wahr.

Bericht in der Hohenloher Zeitung vom 29. Oktober 2019 zum Konzert am 26. Oktober 2019

Hohenloher Zeitung vom 29. Oktober 2019

Bericht in der Hohenloher Zeitung zum Konzert am 11. Mai 2019

Hohenloher Zeitung 15. Mai 2019

Bilder: Programm Konzert 11.5.2019

Sven Bauer Mozart KV 122

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Pressebericht in der Hohenloher Zeitung vom 20. Dezember 2018

Gemeinsames Konzert mit der Jugendmusikschule Öhringen am 15. Dezember 2018 in der Katholischen Kirche in Öhringen

Pressebericht in der Hohenloher Zeitung vom 16. Mai 2018

Leider war es nicht möglich, einen Link zum Bericht in Stimme.de vom 15. Mai 2018 so einzurichten, dass man auf den gesamten Artikel hätte zugreifen können. Der Artikel in der Druckauslage konnte leider nur im A4-Format eingescannt werden. Schade!

Zusammengefügter Zeitungsbericht aus der Druckausgabe

Berichte in der Hohenloher Zeitung zum Konzert am 28. Oktober 2017

HZ 21.10.2017doc

HZ 02.11.2017

Bericht in der Hohenloher Zeitung vom 08. April 2017 zum Konzert am 02. April 2017

Virtuoses Spiel der Saiten

Orchesterverein überzeugt bei Sinfoniekonzert in der Kultura mit Werken von Dvořák, Bizet und Tschaikowsky

Von Oliver Färber

 

Der Orchesterverein Öhringen konzertierte mit der Solo-Cellistin Lia Vielhaber aus Schwäbisch Hall und Uwe Reinhardt am Dirigentenpult.

Foto: Oliver Färber

ÖHRINGEN Nach dem dritten Gong wartet das Publikum gespannt: Wie wird der Orchesterverein bei seinem Sinfoniekonzert diesmal überraschen? Nur ein paar Plätze sind frei, als die Musiker unter Applaus die Bühne betreten und schließlich Lia Vielhaber, die junge Cellistin aus Schwäbisch Hall, mit Dirigent Uwe Reinhardt hereinkommt.

Mit Antonín Dvořáks Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll Opus 104 wurde ein Werk gewählt, das Vielhaber und dem Ensemble auf den Leib geschrieben scheint. Das wird schon bei den ersten Takten klar, bei denen die 18-Jährige die Saiten ihres Instruments streicht. Die Komposition entstand während einer Gastprofessur 1894 und 1895 in New York, atmet aber den Geist der böhmischen Heimat des Komponisten.

Die 1999 in Stuttgart geborene und seit Oktober 2016 als Jungstudentin der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Klasse von Professor Stefan Kropfitsch eingeschriebene Solistin präsentiert sich als Virtuosin an der von Rafaelle und Giuseppe Calace um 1920 angefertigten Kopie eines Violoncellos von Ferdinando Gaglio aus dem Jahr 1711.

Auswendig Selbstverständlich ist für sie, dass sie das nicht ganz einfache Konzert – Allegro, Adagio ma non troppo und Allegro moderato – auswendig spielt. Ein Leckerbissen sind Frage und Antwort zwischen dem Streichinstrument und Solo-Bläsern. Dabei zeigt das Orchester seine Stärken, sowohl bei leichten, gefühlvollen als auch bei energischen Passagen. Neben donnernden Applaus erklingen erste Bravo-Rufe aus dem Publikum.

Oberbürgermeister Thilo Michler geht begeistert in die Pause. „Es war toll, eine sehr gute Solistin“, meint er. Der Orchesterverein biete hohen Musikgenuss; „Ich habe Hochachtung vor den Vereinen. In Öhringen bieten sie alle Facetten vom Sport bis zur Musik.“

Bekannte Melodien erwarten die Besucher nach der Pause. Der Orchesterverein hat Georges Bizets Carmen-Suite No. 1 einstudiert: Prelude, Aragonaise, Intermezzo, Seguedille, Les dragons d’Alcala und Les Toréadors. Wieder serviert das Ensemble einen musikalischen Hochgenuss. Mit Peter Tschaikowskys Schwanensee-Suite Opus 20a schließt sich eine interessante Komposition an. Besonders bekannt ist der „Tanz der Schwäne“.

Zugabe Frenetischen Applaus gibt’s am Ende, Bravo-Rufe – der Orchesterverein gibt gerne eine Zugabe. Vorstand Joachim Stier freut sich sichtlich über den Anklang, macht Werbung für eine Fördermitgliedschaft, um die Unkosten solcher Veranstaltungen zu decken. Besonders bedankt er sich – außer bei Solistin Vielhaber und Dirigent Reinhardt – bei den Bläsern, die sonst nicht zum Ensemble gehören: „Sie haben uns in die Illusion versetzt, dass wir ein Sinfonieorchester sind, was wir ja eigentlich nicht sind.“

Berichte in der Hohenloher Zeitung zum Sinfoniekonzert am 08. Oktober 2016

hz-vorschau-05-10-2016

hz-interview-06-10-2016

hz-bericht-12-10-2016

Bericht in der Hohenloher Zeitung vom 10. Februar 2016

Zeitungsbericht 10.02.2016